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Putins Geschichtsfälschung zum Hitler- Stalin-Pakt 1939 – eine ideologische Grundlage für Russlands Überfall 2022 auf das Nachbarland Ukraine

Seit dem 24. Februar 2022 erleben wir den neostalinistischen und imperialistischen Überfall Putins auf das friedliche Nachbarland Ukraine. In dieser Situation ist die Tabuisierung des Hitler-Stalin-Paktes vom 23. August 1939 aus der Zeit gefallen. Denn Putin betreibt massive Geschichtsfälschung. Die historische Realität aber ist anders: Am 1. September 1939 überfiel das Nazireich den Nachbarn Polen, am 17. September fiel die  Sowjetunion der kämpfenden polnischen Armee in den Rücken. Es folgte der Überfall auf die westlichen Demokratien, der Luftkrieg gegen England, der Krieg gegen Jugoslawien und schließlich am 22 . Juni 1941 der Überfall auf die Sowjetunion selbst.
Wer die Hintergründe und Motive der neureichen Mafia heute im Kreml verstehen will, sollte einen Blick auf die stalinistische Außenpolitik in den Jahren 1939 bis Juni 1941 nicht verweigern. Die Erinnerung an den europäischen Gedenktag vom 23. August  ist daher von hoher gesamteuropäischer Bedeutung. Zu erinnern ist auch an die Menschenkette in den drei baltischen Staaten im Herbst 1989. Diese Menschenkette war ein wichtiges Signal für das Gelingen der friedlichen Revolution in allen ostmitteleuropäischen Staaten 1989.

 Mein Fazit zum Hitler-Stalin-Pakt

  1. Der 23. August 1939 ist ein Antikriegstag. Das Münchner Abkommen Englands und Frankreichs mit Nazi-Deutschland des Jahres 1938 war eine fatale Illusion. Unvergleichlich schrecklicher war die fatale  Kalkulation Molotows und Stalins, die sich nun zum Pakt mit Hitler-Deutschland entschlossen haben. Der Hitler-Stalin-Pakt ist der letzte  Schritt in die Abgründe des Zweiten Weltkriegs. Nur neun Tage später überfiel das Nazi-Reich den friedlichen Nachbarn Polen, der Absturz  in die Abgründe des Zweiten Weltkriegs.
    Zwei Wochen später folgte die sowjetische Invasion. Fast alle Staaten Europas sind in diesen fürchterlichen Krieg früher oder später hineingezogen worden. In Polen begann die Blutspur nationalsozialistischer Vernichtungspolitik und des schrecklichen Terrors. Doch auch die Blutspur des sowjetischen Geheimdiensts ist leider unübersehbar, wie das Katyn-Verbrechen beweist, das von der stalinistischen Führung am 5. März 1940 beschlossen worden ist. Die Geheimakte zum Katyn-Verbrechen hat erst Präsident Jelzin im Jahr 1992 an Polen übergeben, nachdem die Sowjetunion über viele Jahrzehnte dieses Verbrechen geleugnet oder deutschen Verbrechern in die Schuhe geschoben hat.
    Mit der Zerschlagung des polnischen Staates war der zweite Weltkrieg aber keineswegs beendet.
    Nach dem sogenannten Blitzsieg über Frankreich stieg der aggressive, rassistische und militärische Größenwahn der Naziführung ins Unermessliche. Schon sofort nach dem Sieg in Paris wurde eine detaillierte Angriffsplanung gegen den damaligen Bündnispartner Sowjetunion in Angriff genommen. Am 18. Dezember 1940 folgt der berüchtigte Führerbefehl zum Plan Barbarossa zum Überfall auf die Sowjetunion, strengstens geheim. Stalin dagegen ließ sich als Weltgenie feiern, weil es ihm angeblich gelungen sei, das Lager des Imperialismus zu spalten. Alle Warnungen vor dem bevorstehenden Überfall auf die Sowjetunion wurden von Stalin, Molotow und dem Geheimdienstchef Berija in den Wind geschlagen, denn Stalin hatte beschlossen, dies sei allein britische Propaganda und der Truppenaufmarsch der Wehrmacht sei nur Drohpolitik, kein bevorstehender Angriffskrieg. Und ein Weltgenie wie Stalin konnte nicht irren.
    Das Katastrophenjahr 1941 war das finsterste Jahr in der gesamten russischen und sowjetischen Geschichte. Nur unter unermesslichen Opfern aller Kriegsalliierten in Ost und West konnte der Überfall der Nazis, nun auch auf die Sowjetunion, schließlich bis zum Mai 1945 zurückgeschlagen werden. Auschwitz wurde von der Sowjet-Armee befreit, Buchenwald bei Weimar von den USA, Bergen-Belsen durch die britische Armee.
  2. Der europäische Gedenktag am 23. August ist zugleich ein Gedenktag gegen die planmäßige Organisation des Holocaust. Der rassistische Größenwahn der NSDAP beginnt aber rückblickend bereits im Parteiprogramm vom Februar 1920, wo die Forderung gestellt wird, allen jüdischen Mitbürgern in Deutschland die Staatsbürgerschaft abzuerkennen. Seit der Errichtung der Nazi-Diktatur führte ein schrecklicher planvoller Weg in die Abgründe des Holocaust. Zu nennen sind vor allen Dingen die Nürnberger Rassegesetze 1935 und die Pogromnacht am 9. November 1938, wenige Wochen nach dem dubiosen Münchner Abkommen. Denn das Nazi-Reich ließ sich durch dieses Abkommen in keiner Weise besänftigen. Die Hoffnung „Peace in our time“ war eine schreckliche Luftblase, wie rückblickend jedermann weiß. Mit der Zerschlagung des polnischen Staates  und der Errichtung einer Okkupationszone des Nazi-Reiches und andererseits der Sowjetunion wurde der Weg bereitet – zunächst zur Errichtung der Ghettos in Polen.
    Der Weg nach Auschwitz führt über die Zerschlagung des polnischen Staates im Herbst 1939. 
    Die meisten NS-Vernichtungslager sind auf dem Territorium Polens errichtet worden. Ohne den Überfall auf Polen hätte der Holocaust nicht in dieser Weise realisiert werden können.
  3. Der 23. August 1939 ist auch ein Gedenktag gegen den NS Völkermord an den slawischen Völkern: Polen, Belorussen, Ukrainer, Russen und Serben in den riesigen Okkupationsgebieten der Nazi-Diktatur 1941 und 1942. Erst der Sieg bei Stalingrad bringt die Wende. Das Gedenken an alle Opfer des nationalsozialistischen Angriffskriegs wird zu Recht mit dem Hitler-Stalin-Pakt und selbstverständlich mit dem 1. September verbunden. Aus der Sicht der osteuropäischen Völker und zumal aus der Sicht der demokratischen Opposition in Russland, die heute im Gefängnis oder im Gulag unterdrückt wird, ist das Gedenken an den Ribbentrop-Molotow-Pakt eine historische Notwendigkeit .

Dr Richard Buchner, Freie Universität Berlin, 1970-2001.

Warum also  kamen Molotov und Stalin auf die schreckliche Idee, ausgerechnet mit der braunen NS-Diktatur den Aggressionspakt zu schließen zum gemeinsamen Überfall auf Polen?
War auch die Vision einer kommunistischen Weltrevolution eine zentrale Begründung für die stalinistische Außenpolitik? 
Nach dem gemeinsamen Sieg der Kriegsalliierten über das Nazi-Reich und nach der Okkupation Ost-Mittel-Europas bis zur Oder-Neiße-Linie 1945 waren Stalin und sein Politbüro überzeugt, einen historischen Sieg für die kommunistische Weltrevolution errungen zu haben.
Nach dem Bau der sowjetischen Atombombe im August 1949 stieg der revolutionäre Enthusiasmus Stalins und Mao Zedongs ins Grenzenlose. Nun erteilte der greise Diktator im Kreml höchstpersönlich den Angriffsbefehl gegen Süd-Korea, im Morgengrauen des 25. August 1950. Ein blutiger Krieg in Korea war die Folge mit nicht ein oder zwei Millionen Opfern, sondern mit vier bis fünf Millionen getöteten Soldaten und Zivilisten.
Weiterhin habe ich auf den nuklearen Rüstungswahn als Folge des Zweiten Weltkriegs hingewiesen. Die Atombombe ist eine Folge des NS-Angriffskriegs gegen Polen. Die Wasserstoffbombe (Megatonnen-Bombe) dagegen ist eine Folge des kalten Krieges, der durch die stalinistisch- maoistische Aggression gegen Südkorea befeuert worden ist.
Leider ist an eine Eindämmung des weltweiten Rüstungswettrennens nicht zu denken, so lange in der Ukraine geschossen wird.
Eine kurze Analyse der Motive und Hintergründe zum Überfall der neureichen Kreml-Elite auf das Nachbarland Ukraine schließt diesen Band ab. 
Ideologie und Terror definieren heute wieder das System Putin. Mit oft tödlichem Terror wurde die demokratische Opposition in Russland zum Schweigen gebracht, denn jede Kritik kann heute lebensgefährlich sein. Neue Feindbilder werden durch das Informationsmonopol des Staatsfernsehens und fast alle Medien verbreitet. Das Nachbarland Ukraine wird als faschistischer Staat diffamiert. Denn im Kampf gegen den angeblichen Faschismus in der Ukraine ist  jedes Verbrechen gerechtfertigt. Als neues Feindbild für die russische Bevölkerung wird auch das Verteidigungsbündnis der NATO aufgebaut.Die angeblich aggressive NATO bedrohe durch die Osterweiterung die Sicherheit Russlands. Mit diesem Argument hat Putin sein Land in ein neues Wettrüsten gestürzt.
Der russische Überfall auf die Ukraine beginnt nicht erst im Februar 2022, sondern schon mit der Annexion der Krim und  mit dem verdeckten Krieg russischer grüner Männchen im Donbass im März 2014. Alle Versuche, Russland zurück an den Verhandlungstisch zu bringen, sind in der  Ära Angela Merkel gescheitert. Der frontale Überfall vom 24. Februar 2022 ist eine Zeitenwende, sie erfordert ein fundamentales Umdenken aller politischen Akteure, die sich  seit vielen Jahrzehnten für eine Versöhnung mit Russland eingesetzt haben.
In dieser Situation ist  die Einheit aller westlichen Demokratien der Erde von größter Bedeutung. Alle westlichen Staaten und alle demokratischen Medien müssen der russischen Feindbild-Propaganda gegensteuern. Wir können nicht zuschauen, wie die Ukraine im Kampf gegen  den Aggressor verblutet. Waffen und Munition in großer Zahl, Luft-Abwehrsysteme zumal, müssen der Ukraine sofort und kontinuierlich geliefert werden. Es geht nicht um Worte, sondern um Taten.
Wenn es den Republikanern in den USA gelingt, eine weitere Unterstützung für die Ukraine zu blockieren, so müssen sich die europäischen Staaten umso entschiedener und gemeinsam für die militärische ,wirtschaftliche und politische Unterstützung der Ukraine engagieren. Denn die Ukraine verteidigt nicht nur ihre eigene Freiheit und ihre Existenz als souveräner Staat, sondern auch die Freiheit der europäischen  NATO-Staaten. Wer in dieser Situation Waffenlieferungen an die Ukraine verweigern möchte, fordert in Wirklichkeit die Unterwerfung der Ukraine unter die russische Diktatur.
Dennoch muss der Westen auch jetzt geheime Gesprächskanäle mit Moskau offen halten, sobald sich konkrete Anhaltspunkte für eine neue Dialogbereitschaft in Russland eröffnen sollten. Glaubhafte Abschreckung durch gesicherte Verteidigungsfähigkeit ist die eine Säule der NATO-Strategie. Die andere Säule war immer der Versuch einer diplomatischen Lösung der anstehenden Konflikte. Das aber ist unmöglich, so lange Putins Russland seine barbarische Kriegsführung fortsetzt.
(Weitere Details der aktuellen Politik können hier nicht dargestellt werden, denn die Lage ändert sich fast täglich.)

Niemand wird allen meinen Analysen und Bewertungen zustimmen, aber sie könnten eine Anregung sein, über die Realitäten der neostalinistischen Aggressions-Politik Putins neu nachzudenken.

Meine beiden Bücher zur Geschichte der Sowjetunion sind 2009 und 2012 im Leipziger Universitäts-Verlag erschienen. Viele Kollegen sagen mir heute, die  fundamentale System-Kritik an der stalinistischen Vergangenheit in der Sowjetunion und die erneute Glorifizierung Stalins unter Tabuisierung seiner gigantischen Verbrechen wird durch Putins Überfall auf die Ukraine leider in dramatischer Weise bestätigt.

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Hitler – das ist der Krieg!

Schon lange vor und sofort nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde diese Warnung in den frühen dreißiger Jahren keineswegs nur von Kommunisten und Sozialdemokraten, sondern ebenso von kritischen Konser­vativen und Christen ausgesprochen. Diese griffige Parole hat sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit fest ein­gebrannt und zählt zu den zentralen generationsübergrei­fenden Einsichten zum 20. Jahrhundert. Denn es ist heute unzweifelhaft, dass die Nazi­-Diktatur von Beginn an Krieg wollte und eine demgemäße Politik betrieben hat. Systematische Aufrüstung, Militarisierung der Gesellschaft, Raum­ und Rasse-­Ideologie sowie Hass anderen Völkern gegenüber gehörten ebenso zur Vorbereitung auf diesen Krieg wie Friedensheuchelei auf internationaler Bühne oder das Blendwerk einer perfekt organisierten Olympiade.

Todfeinde – Komplizen – Kriegsbrandstifter

Berija, der Sicherheits­-Chef und Henker Stalins, erschossen 1953.

Georgi Dimitroff, der Held des Reichstagsbrandprozesses, hatte scharfsinnig erkannt: Das Nazi­Reich ist eine mittel­ alterliche Barbarei, an deren Spitze eine Bande von Kriegs­ brandstiftern steht. Das Konzept der antifaschistischen Volksfront, das der VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale dem 1935 entgegenstellte, hätte eine alterna­ tive Kraftentfaltung hierzu bewirken können.
Doch was taten Stalin, Molotow, Woroschilow und NKWD­ Chef Berija in dieser Situation? Statt sich der tödlichen Gefahr entgegenzustemmen, wurden engste Kampfgefährten Lenins wie Kamenew, Sinowjew und Trotzki zum Tode verurteilt.

Vertragspartner im August 1939
im Vordergrund Joachim von Ribbentrop, Stalin und Wjatscheslaw Molotow

Denn plötzlich waren sie, offen­bar auch aufgrund ihrer jüdi­schen Wurzeln, Volksfeinde, Mörder, gar faschistische Spione.
Selbst Bucharin verfiel diesem Verdikt. In den Jahren des großen Terrors sind bis zu 700.000 Sowjetbürger erschossen worden, Millionen verschwanden in den Lagern des GULag. Besonders litt die Rote Armee, Marschall Tuchatschewski steht als prominentestes Opfer für die bis zu 50.000 Offiziere und Kommissare, die ebenso erschossen worden sind.

Altrussische Kirche des Donskoj Klosters, heute Touristen­-Attraktion im Süden Moskaus. Hinter dicken Klostermauern wurde 1927 das zentrale Krematorium der GPU/des NKWD installiert, in einer geschändeten Kirche des Klosters. Hier wurden von 1927 bis 1953 viele zehntausende Leichen verbrannt, inmitten der Weltstadt Moskau.

Unermessliches Leid haben diese Verbrechen für das sowjetische Volk mit sich gebracht, aber noch schwerer wog, dass sich die UdSSR durch die Liquidierung großer Teile ihrer Eliten nahezu verteidigungsunfähig machte, wie das Schreckensjahr 1941 offenbaren wird. Schon diese blutigen „Säuberungen“ hatten die aggressiven Pläne Nazideutschlands begünstigt, doch es sollte ein noch perfi­deres Kapitel folgen. Am 23. August 1939 traf Außenminister Ribbentrop in Moskau ein, und Stalin empfing Hitlers Sendboten im Kreml. In den wenigen Stunden dieser Zusammenkunft entschied ein kleiner Kreis fanatischer Männer über das Schicksal Europas weit über ein halbes Jahrhundert im Voraus. Das war der letzte Schritt in die Abgründe des Zweiten Weltkriegs, der nach und nach den gesamten Kontinent erfassen würde. Denn dieser Vertrag war keineswegs ein Frieden stiftender „Nichtangriffspakt“, sondern besiegelte den gemeinsamen Überfall auf Polen, der den Beginn des Weltbrandes markiert.


Bis heute liegt über dieser schrecklichen Kooperation zumeist ein Schleier des Verschweigens oder des Beschönigens. Stalin ließ sich als Weltgenie feiern, weil er verstanden habe, das Lager des Imperialismus zu spalten. Tatsächlich aber war er Komplize des Nazi­-Reichs in einem Vernichtungskrieg, der ab 1941 die Sowjetunion selbst in den Abgrund der totalen Vernichtung zu reißen drohte.
Nur unter unerlässlichen Opfern aller Kriegs-Alliierten konnte der Zweite Weltkrieg 1945 gewonnen werden.

Todfeinde – Komplizen – Brandstifter

Richard Buchner

Der Hitler-Stalin-Pakt und die Folgen Stalins Kriegsabenteuer in Korea mit dem Epilog Putins Überfall auf die Ukraine
Ziele, Motive und Hintergründe sowjetischer und russischer Politik

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Liebe Freunde, engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Damen und Herren
Menschenrechte sind das zentrale Thema jeder Demokratie -die Luft zum Atmen, die Errungenschaft aller menschlichen Zivilisation.Dafür haben wir uns in der Gedenkstätte in Potsdam seit Jahren ehrenamtlich engagiert (wie einige von Ihnen wissen). Über alle Jahre aber sind die Themen Frieden, Versöhnung und Abrüstungvon gleicher, zentraler Bedeutung. Seit 1968 (!!) verfolge ich die Forschungen des Stockholmer SIPRI-Instituts: Hier dessen neueste Forschungs-Ergebnisse vom April 2020 zum weltweiten Wettrüsten.
Jeder denkende Mensch – jede Demokratin, jeder Demokrat solltesich ein wenig sachkundig machen. Allein die astronomischen Summenlassen erschrecken – denn genau dieses Geld fehlt zur Bekämpfung von Armut, Hunger, Krankheit und Not. Ebenso gefährlich ist die hirnloseProduktion immer perfekterer Vernichtungs-Technologien,das qualitative Wettrüsten durch „Modernisierung“ von Atomwaffen zumal. Um den Irrsinn des weltweiten Wettrüstens zu erkennen, muss man kein „Spezialist“ sein.Es genügt wohl, die (ungefähren) Zahlen des SIPRI zu bedenken.Wollen wir uns wirklich zu  Tode rüsten – in vielen Staaten der Erde? Dazu hier meine Zusammenfassung und Interpretation der SIPRI-Forschungen (in deutscher Sprache) 
Viel schwieriger ist die Frage. Was tun?
Niemand hat dazu die perfekte Antwort. Buch-Tipp:Hochaktuell ist bis heute Willy Brandt: >Der organisierte Wahnsinn. Wettrüsten und Welthunger< Köln 1985 (Neuauflage TB 2017 – im Internet zu finden). Noch immer exzellent – nur aktuelle Fakten ergänzen!! Zum Nachdenken – zum Diskutieren – vielleicht zum Handeln.  Einfache Antworten gibt es nicht (außer von wenigen Dogmatikern).  Hier auch meine beiden Bücher (entstanden aus einem Studienjahr LOMONOSSOW-Universität Moskau und langen Jahren der Lehre und Forschung an der Freien Universität Berlin):

Mehr Informationen zu den Veröffentlichungen von Dr. Richard Buchner finden Sie hier.

Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung – – – aber nicht unbedingt auf seine „eigenen“Fakten …